Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen stellen folgenden Antrag:
Die aktuellen Vereinbarungen mit Hessen-Forst und mit einer Vermarktungsgesellschaft sind für die Dauer von 2 Jahren auszusetzen um ein neue Vermarktungs- und Nutzungs-Strategie zu entwickeln. Dies kann mit Hessen-Forst und/oder anderen Partnern geschehen.
Begründung:
Holz ist wertvolles Kapital unserer Stadt mit einer seit Langem nur geringen oder in Zukunft möglicherweise sogar einer negativen Wertschöpfung für unsere Kommune (Prognose Hessen-Forst).
Noch aus der Zeit von BGM Horst Hormann stamm die Feststellung: „Die einzige Wertschöpfung der Gemeinde, durch Bewirtschaftung unseres Waldes durch Hessen-Forst, ist Beschäftigung der drei Waldarbeiter!“
Deshalb gilt es für die komplette Fläche der Kommune ein neues Nutzungs- und Verwertungskonzept mit eindeutiger Wertschöpfung zu entwickeln.
1. Holz – als Bau- und Möbelholz auch in Deutschland ein knappes Gut. Unsere Wälder decken nur 50% des Bedarfs (Harald Lesch in „Die Menschheit schafft sich ab“).
Müssen wir auf eine angemessene Wertschöpfung verzichten während wir sie Hessen-Forst und den Vermarktern garantieren? Nein! Auch sind wir nicht „Sponsor“ der Forstbetriebe, der großen Holzhändler und der verarbeitenden Industrie.
2. Holz – ein wichtiger Energieträger, eine Renaissance dieser Biomasse. Vom Stammholz über Holzabfall bis zum Heckenschnitt, selbst Grasschnitt und Abfall-Biomasse und der Inhalt der Grünen Tonne – alles kann effizient zur Wärme- und Stromgewinnung genutzt werden.
Und dies sowohl in Einfamilienhäusern, Wohnanlagen, Kommunalen Immobilien und der Industrie. Für alle bei uns sinnvolle Einsatzbereiche sind Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen um zukunftsfähig zu investieren.
3. Wald – ein einmaliger Naturraum. Deshalb sollten besonders schützenswerte Gebiete (z.B. den kompletten Homberg) aus der Bewirtschaftung herausnehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Muhly


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