Für bezahlbare Energie und eine sichere Zukunft unserer Kinder

Am 15. März haben Sie die Möglichkeit, die Zukunft unserer Stadt aktiv mitzugestalten. Besonders für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ist diese Wahl von großer Bedeutung, denn die Entscheidungen, die jetzt getroffen werden, prägen ihren Alltag in Schule, Freizeit, Ausbildung, Wohnen, Mobilität und finanzieller Sicherheit über viele Jahre hinweg.

Sieben Parteien und Wählergruppen bewerben sich um die 23 Sitze im Stadtparlament und bieten damit eine breite Auswahl an politischen Ansätzen für Allendorf, Climbach, Nordeck und Winnen.

Aus Sicht der Grünen handelt es sich um eine echte Richtungswahl, denn nun entscheidet sich, ob Allendorf mutig den Weg in eine moderne und nachhaltige Zukunft einschlägt.

Die Grünen möchten jungen Menschen dabei eine zentrale Rolle geben – mit mehr Beteiligung, offenen Dialogformaten und der klaren Botschaft, dass ihre Stimme Gewicht hat.

Im Mittelpunkt des Wahlkampfs steht die Energieversorgung, ein Thema, das eng mit der Zukunftsfähigkeit der Stadt verbunden ist. Allendorf soll unabhängiger von internationalen Krisen und Preisschwankungen werden und gleichzeitig Klima und Umwelt konsequent schützen. Geplant sind der weitere Ausbau von Photovoltaik und Windkraft, die Nutzung von Biogas und Kraft Wärme Kopplung sowie eine verbindliche kommunale Wärmeplanung, um CO Emissionen deutlich zu reduzieren.

Ziel ist eine klimafreundliche und bezahlbare Energieversorgung, von der insbesondere junge Menschen langfristig profitieren. Auch grüner Wasserstoff kann künftig eine wichtige Rolle spielen. Beispiele wie Haßfurt und Feldheim zeigen, dass eine erfolgreiche Energiewende vor Ort möglich ist, wenn rechtzeitig mutige Entscheidungen getroffen werden.

In der laufenden Wahlperiode trugen CDU, Freie Wähler, BFA/FDP, SPD und Grüne gemeinsam Verantwortung, gleichzeitig wurde deutlich, dass die Stadt nach Jahren unzureichender Instandhaltung vor großen Herausforderungen steht – etwa bei Finanzen, Straßen und Energieversorgung.

Vor diesem Hintergrund betonen die Grünen die Notwendigkeit einer Politik, die über eine Wahlperiode hinausdenkt und die Interessen jüngerer Generationen stärker berücksichtigt.

Die Partei verweist auf Initiativen, die in den vergangenen Jahren Impulse in Energie, Klimaschutz, Mobilität, Transparenz und Bürgerbeteiligung gesetzt haben.

Mehrere ihrer Anträge wurden zunächst abgelehnt, später jedoch in ähnlicher Form beschlossen, zum Beispiel die Umrüstung der LED-Straßenbeleuchtung.

Die Grünen treten mit 17 Kandidatinnen und Kandidaten im Alter von 18 bis 78 Jahren an, ihrer bislang umfangreichsten Liste. Vertreten sind verschiedene Berufsgruppen, erfahrene Kommunalpolitikerinnen und Politiker sowie neue Bewerberinnen und Bewerber, was den generationenübergreifenden Charakter der Liste unterstreicht. Im Wahlprogramm steht eine langfristig ausgerichtete, klimaverträgliche Entwicklung der Stadt im Mittelpunkt.

Dazu gehören eine sichere und bezahlbare Energieversorgung, der Ausbau von Kinderbetreuung, Jugendarbeit und sozialer Teilhabe, eine nachhaltige Mobilität mit sicheren Rad und Schulwegen, ein verantwortungsvoller Umgang mit den Finanzen sowie der Schutz von Natur und Landschaft.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Wert regionaler Lebensmittel, denn gute, gesunde und bezahlbare Nahrung muss für alle erreichbar sein.

Dafür braucht es eine naturverträgliche Landwirtschaft und weniger Lebensmittelverschwendung.

Ein Spruch aus einer Allendorfer Bäckerei bringt es auf den Punkt: „Hartes Brot ist nicht hart. Kein Brot – das ist wirklich hart.“ Er erinnert daran, wie selbstverständlich vieles erscheint, solange es vorhanden ist. Lokale Handwerksbetriebe wie Bäckereien, Metzgereien, Heizungs und Sanitärbetriebe, Schreinereien oder Kfz Werkstätten prägen den Alltag und sichern die Versorgung vor Ort.

Damit sie bestehen können, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und eine moderne Infrastruktur.

Als Bilanz der vergangenen Jahre nennen die Grünen mehr Transparenz durch die Veröffentlichung der Protokolle der Stadtverordnetenversammlung und Ausschüsse sowie die montags erscheinenden „Allendorfer Mitteilungen“, die kostenlos als PDF auf der städtischen Homepage bereitstehen.

Im Bereich Natur und Landschaft wurden eine Arbeitsgruppe Wald eingerichtet, die Feldwegsatzung modernisiert und neue Prioritäten bei der Pflege kommunaler Flächen gesetzt. Auch ein Antrag für ein Blühflächenkataster wurde umgesetzt. 

Für mehr Sicherheit wurde die Teilnahme am Landesprogramm KOMPASS angestoßen, das eine engere Zusammenarbeit mit der Polizei, mehr Präsenz von Ordnungskräften und Maßnahmen zur Vorbeugung von Einbrüchen und Vandalismus umfasst. Zudem sollen Angsträume identifiziert, die Beleuchtung verbessert und Präventionsprojekte gemeinsam mit Vereinen und Bürgern ausgebaut werden.

In der Nahmobilität erreichten die Grünen den Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen und stießen Maßnahmen für sichere Rad und Schulwege an, darunter sichere Querungen, bessere Ausschilderungen und die Prüfung von Tempo 30 Zonen im Umfeld von Schulen und Kitas. Auch die Unterstützung des Ehrenamts wurde gestärkt.

Als einzige Fraktion stimmten die Grünen geschlossen für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge. Die Grünen fordern, dass die Kosten für den Straßenbau auf vielen Schultern solidarisch verteilt werden und nicht einzelnen Bürgern auferlegt werden. 

Ein offenes Projekt bleibt ein sicherer Fußgängerüberweg am Ärztehaus in der Treiser Straße, vorgesehen mit einer Ampel und Anforderungstaste, um insbesondere älteren Menschen das Queren zu erleichtern. Eine Änderung des Betreibervertrages für die Kindergärten wurde mehrheitlich abgelehnt sowie ein Förderprogramm für Solar- und Speicheranlagen. Auch zur Waldbewirtschaftung wurde ein Fachexperte aus dem Saarland eingeladen und mit den Stadtverordneten besprochen, Änderungsvorschläge wurden auch hier im Stadtparlament mehrheitlich abgelehnt. Änträge für die Pflicht zum Bau von erneuerbare Energien in der Satzung zum Neubaugebiet Heege 2 wurden ebenfalls abgelehnt. 

Am 15. März 2026 entscheiden die Bürgerinnen und Bürger, welchen Kurs Allendorf künftig einschlagen soll – in Finanzen, Infrastruktur, Energie und Sozialpolitik. Die Grünen treten mit dem Anspruch an, die Stadt im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiterzuentwickeln. Ihr Leitmotiv lautet: Gemeinsam geht’s – für heute und für kommende Generationen.

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