Mit Verwunderung nimmt der Ortsverband von Bündnis 90/ Die GRÜNEN die aktuelle Stellungnahme des CDU Fraktionsvorsitzenden Ulrich Krieb sowie seine ablehnende Haltung zur Reaktivierung der Lumdatalbahn zur Kenntnis.

v.l.. Gabi Waldschmidt- Busse, Beate Poß, Christoph Poß, Sandra Henneberg, Günter Muhly, Ingrid Göbel, Helmut Wißner, Christian Zuckermann
Wir freuen uns ausdrücklich, wenn die örtliche Gliederung der CDU sich mit der Stärkung des ländlichen Raums befasst, so der Ortsverbandsvorsitzende Christian Zuckermann.
Ebenfalls benennt Herr Krieb in seiner Stellungnahme viele wichtigen Themen, welche für die Zukunftsfähigkeit von Allendorf (Lumda) nicht vernachlässigt werden dürfen.
Allerdings schließen diese, z.B. bessere Anbindung zur CBES Außenstelle Allendorf, die Bereitstellung finanzierbaren Wohnraums, die Innenstadtentwicklung sowie die Stärkung der heimischen Wirtschaft eine mögliche Reaktivierung keineswegs aus. Ganz im Gegenteil so Zuckermann weiter.
Vielmehr ist es aus Sicht des Ortsverbandes der Grünen so, dass die Aktivierung der Lumdatalbahn ein Baustein in der Stärkung des ländlichen Raumes darstellt.
Durch den besseren Anschluss des ÖPNV an Gießen und damit auch an den Speckgürtel von Frankfurt wird die Region im Lumdatal aufgewertet und für künftige Bewohner attraktiver.
Bedingt durch diese Attraktivität können auch die von der CDU genannten Punkte zukunftsfähig für die Region gestaltet werden, insofern kann hierbei von einem Synergieeffekt gesprochen werden. Denn eines ist klar: Ohne Bewohner und einer damit verbundenen Attraktivität einer Gegend bringt ein Erhalt der Schule, eine Innenstadtentwicklung und Schaffung von Wohnraum kein Erfolg.
Natürlich wissen auch wir, dass eine reaktivierte Lumdatalbahn nicht alle Probleme unserer Kommune lösen wird,
berichtet Sandra Henneberg (Fraktionsvorsitzende). Doch sehen wir in einer ablehnenden Haltung gegenüber der Lumdatalbahn mehr eine verpasste Chance als einen Nutzen.
Durch das Hessenticket für Schüler und Azubis sowie das Jobticket für Landesbedienstete schafft die CDU geführte Schwarz/ Grüne Landesregierung Anreize den ÖPNV zu stärken.
Das begrüßen wir ausdrücklich, so Henneberg. Deshalb sollten wir im Einvernehmen die besten Möglichkeiten für das gesamte Lumdatal ausloten und uns nicht unnötig schwächen, in dem man sich im Vorfeld bereits aus der Diskussion verabschiedet.
Auch den Grünen ist es ein großes Anliegen, dass alle finanziellen Angelegenheiten für alle Beteiligten passen. An dieser Stelle wird aber aktuell noch gar nicht diskutiert. Daher gilt es doch im Sinne einer starken zukunftsfähigen Stadt Allendorf (Lumda) sowie einer prosperierenden Region im Nordkreis Gießen den positiven Nutzen, welcher zumindest von den Verkehrsträgern RMV/ZOV in der ersten Bewertung des Reaktivierungsgutachtens festgestellt wurde, in angemessener Weise abzuwägen und in den betroffenen Kommunen zu diskutieren, so Zuckermann abschließend.


Kommentar verfassen
Verwandte Artikel
Für bezahlbare Energie und eine sichere Zukunft unserer Kinder
Am 15. März haben Sie die Möglichkeit, die Zukunft unserer Stadt aktiv mitzugestalten. Besonders für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ist diese Wahl von großer Bedeutung, denn die Entscheidungen, die…
Weiterlesen »
Transparenz und Kennzeichnung politischer Werbung
Politische Werbung unterliegt in der Europäischen Union seit der Verordnung (EU) 2024/900 besonderen Transparenzpflichten. Ziel dieser Regelung ist es, den Binnenmarkt für politische Werbung fair und sicher zu gestalten und…
Weiterlesen »
Für ein starkes Allendorf: Briefwahl nutzen, Liste 4 unterstützen.
Am 15. März 2026 entscheidet Allendorf (Lumda) über seine Zukunft. Wer bequem, sicher und ohne Zeitdruck wählen möchte, kann schon jetzt die Briefwahl beantragen. Gib Deine Stimme der Liste 4…
Weiterlesen »